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BGW Personalbefragung: Psychische Belastung und Beanspruchung in der Pflege aufdecken

Mit der BGW Personalbefragung gehen Unternehmen psychischen Belastungen der Beschäftigten auf den Grund. Die kostenlosen Materialien der BGW sind sowohl für die Alten- und Krankenpflege als auch für stationäre Wohnbereiche der Behindertenhilfe verfügbar.

Nutzungshinweise

  1. Vollständigkeit
    Die Handlungshilfen stellen Muster-Gefährdungsbeurteilungen dar. In den Handlungshilfen sind die häufig anzutreffenden Gefährdungen und eventuell möglichen Maßnahmen genannt. Grundsätzlich kann keine Vollständigkeit vorausgesetzt werden. Die Gefährdungsbeurteilung muss immer um betriebsspezifische Aspekte ergänzt werden. Das heißt, die in der Datenbank angebotenen Handlungshilfen sind als unterstützende, nicht aber die Gefährdungsbeurteilung ersetzende Instrumente, anzusehen.
  2. Vor-Ort-Betrachtung
    Die Handlungshilfen können die Vor-Ort-Betrachtung im Unternehmen nicht ersetzen, da die hier beispielhaft betrachteten Betriebszustände betriebliche Besonderheiten nicht oder nur zum Teil berücksichtigen können. Es ist daher immer zu prüfen, ob die Aussagen auf die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten übertragen werden können und ob gegebenenfalls zusätzliche Gefährdungen relevant sind. Sollten zusätzliche Gefährdungen vorhanden sein, so sind die Handlungshilfen entsprechend zu ergänzen.
  3. Risikobewertung
    Die Risikobewertung führt der Arbeitgeber beziehungsweise die für die Gefährdungsbeurteilung verantwortliche Person durch. In den Handlungsanleitungen sind nur Muster-Vorschläge genannt. Auch bei der Risikobewertung sind immer die betrieblichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.
  4. Handlungsbedarf
    Der Handlungsbedarf wird durch das im Unternehmen akzeptierte Risiko bestimmt. Dieses legt in erster Linie der Arbeitgeber beziehungsweise die verantwortliche Person fest. Dabei sind Gesetze, Verordnungen und Vorschriften einzuhalten.
  5. Dynamischer Prozess
    Arbeitsschutz im Betrieb unterliegt als dynamischer Prozess einem ständigen Wandel. Daher ist auch die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren. Sie ist spätestens anzupassen, wenn sich die betrieblichen Gegebenheiten, Erkenntnisse, Technologien, Stand der Technik usw. ändern.
  6. Dokumentation
    Eine bestimmte Form der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ist nicht vorgeschrieben. Entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz muss die Dokumentation mindesten die folgenden Punkte enthalten:

    • Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG,
    • festgelegte Maßnahmen des Arbeitsschutzes (§ 3 Abs. 1 ArbSchG),
    • Ergebnis der Überprüfung der Wirksamkeit der Arbeitsschutzmaßnahmen (§ 3 Abs. 1 Satz 2 ArbSchG)

Die vorliegenden Handlungshilfen können in angepasster Form als Dokumentation genutzt werden.

Die Arbeit in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Wohnbereich der stationären Behindertenhilfe kann körperlich und psychisch sehr belastend sein. Auf Dauer machen Schichtarbeit, Stress und Zeitdruck krank. Hohe Krankenstände sind häufig ein Signal für dauerhafte ungesunde Belastungen.

Personalbefragungen sind ein wichtiger und selbstverständlicher Schritt für die erfolgreiche Entwicklung eines Unternehmens. Aber wie misst man psychische Belastungen und Beanspruchungen? Welche Fragen müssen Sie stellen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen?

Sie erhalten von der BGW ein einfach anzuwendendes Set mit Fragebögen und Arbeitsmaterialien. So können Sie selbst und ohne aufwändige Vorbereitung gesicherte Erkenntnisse gewinnen und zielgerichtete Verbesserungen angehen. Untersucht werden quantitative und qualitative Arbeitsbelastungen, Arbeitsorganisation, das soziale Arbeitsumfeld sowie die außerberufliche Situation und das individuelle Befinden der Pflege- und Betreuungskräfte.

Die Personalbefragung besteht aus zwei Fragebögen pro Beschäftigtem: einem Belastungs- und einem Beanspruchungs-Fragebogen mit jeweils etwa 20 Fragen. Außerdem erhalten Sie einen ausführlichen Leitfaden sowie eine spezielle Software für die Auswertung. Die Daten werden selbstverständlich anonym erfasst.

Die Personalbefragung eignet sich sowohl für Kleinbetriebe ab etwa zehn Beschäftigten als auch für größere Einrichtungen.

Weiter zur Handlungshilfe

Anbieter: BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

Gültigkeitsmerkmale

Gefährdungsart

  • Psychische Faktoren

Branche

  • (86) Gesundheitswesen
Bearbeitungsdatum 29.01.2017

Zur Handlungshilfe

Fragebogen Verfügbar als... Druckschrift, Download Für Mitgliedsbetriebe kostenfrei Verfügbar in... deutsch

Handlungshilfe enthält...

  • Kriterium vorhanden Ermitteln
  • Kriterium nicht vorhanden Bewerten
  • Kriterium nicht vorhanden Festlegen von Maßnahmen
  • Kriterium nicht vorhanden Überpruefen der Wirksamkeit
  • Kriterium nicht vorhanden Hilfsmittel zur Dokumentation